einſt die Jagdhaͤuſer der koͤniglichen Jagiellonen ſtanden.— Wo jetzt der wuchernde Iſraelit, im ekelerregenden Gewande der ſcheinbaren oder wirk⸗ lichen Armuth, des Landmanns kuͤmmerlichen Er⸗ werb pfennigweiſe in ſeine Truhe rafft, ihm zum Erſatz fuͤr ein muͤhſeliges, unerfreutes Daſeyn einige Augenblicke der Betaͤubung in trunknem Muth gewaͤhrend, ſtanden die gefuͤllten Speicher reicher Handelsherren, deren Schiffe von Krakow bis Dan⸗ zig den Strom bedeckten, und auf dem Nuͤcken des baltiſchen Meeres den Ueberfluß der ſarmati⸗ ſchen Fluren an entfernte Geſtade trugen. Wo ſind dieſe Gebilde hingeſchwunden? Vergebens mahnen ſie in beinahe unkenntlichen Ruinen den Wanderer an eine beſſere Zeit, und der kurze Zeitraum von zwei Jahrhunderten hat es ver⸗ mocht, die Erinnerung an Ehemals zu einer zwei⸗ felhaften Sage umzugeſtalten, gleich dem Daſeyn der verſunkenen Atlantis.—
In dieſe beſſere Zeit fuͤhre ich den Leſer zu⸗ ruͤck. Aber auch dem heitern Gemaͤlde fehlt der Schatten nicht. Schon fing der Einfluß der nach⸗ barlichen Maͤchte an, dem Reiche verderblich zu werden, die weiſen Geſetze des letzten Piaſtiſchen Koͤnigs, Kaſimir des Großen, waren in Vergeſ⸗


