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am Hofe Gefallen an einer deutſchen Zierſproden finden.
Es war ein trivialer Ausdruck, den er ge⸗ brauchte, und von welchen er trotz ſeines mangelhaf⸗ ten Franzoſiſch in den Kreiſen von Paris, welche er am fleißigſten beſucht, einen nicht unbedeutenden Vorrath geſammelt hatte—„mijaurée“ heißt er.
Dem Verdruͤßlichen, was der Sache beiwohnte, hatte bei der Gräfin ihre lächerliche Seite bis jetzt ungefaͤhr das Gegengewicht gehalten, aber ein Wort, wie dieſes, was man beinah ein Schipfwort nen⸗
nen kann, traf die ſittige und vornehme Jungfrau
allzuhart, und haſtig der uͤbrigen Geſellſchaft zu⸗ ſchreitend, koſtete es ſie einige Muͤhe, die Faſſung wieder zu gewinnen, die eines ſolchen wegen, wie unſer Held, verloren zu haben, ſie ſich doch ei⸗ gentlich zum Vorwurfe machte.
Der Erwähnte ſtellte indeß ein erhabnes Bild der Stoa und des Selbſtbewußtſeins dar; lang, ſteif und ruhig ſtand er, als ſei das Vorgefal⸗ lene nicht der Muͤhe werth, auch nur einen Augen⸗ blick weiter daran zu denken, ja er lächelte ſogar mit der gewoͤhnten Bedeutſamkeit, wie Einer, der eine glaͤnzende Rolle beifallswuͤrdig durchgefuͤhrt hat. Sie ſollte indeß noch nicht gänzlich ausgeſpielt ſein.


