109
Sie ſollte indeß nicht lange in Ungewißheit blei⸗ ben, der Exſpectant der engliſchen Peerswuͤrde war nicht der Mann, lange zu verzogern, was er ſeiner Meinung nach, zu Stande bringen konnte, wenn es ihm gefiel, am wenigſten einen Liebesroman, denn er glaubte wirklich einen ſolchen zu ſpielen, weit in die Länge zu ſpinnen.
An einem beſuchten Badeort, nicht weit von der
Hauptſtadt gelegen, wohin er, da er wußte, der
Gegenſtand ſeiner Wuͤnſche befinde ſich dort, Herrn Edward Beauclerc ſeine Begleitung ziemlich wieder⸗ willig aufgedrungen, beſchloß er, durch das Feuer mehrer Flaſchen begeiſtert, der Graͤfin ihr Gluͤck zu verkuͤndigen. Er nahte ſich alſo nach aufgehobener Tafel dem Sopha, auf welchem ſie Platz genom⸗ men, und warf ſich nachläſſig in einen Armſtuhl neben dieſem, und nachdem er ſich ein oder zweimal gedehnt, ſeine Binde aufwaͤrts geſchoben, und mit der Hand ſein duͤnnes Haar in Ordnung gebracht hatte, eroͤffnete er ihr, nicht darauf achtend, daß die Geſellſchaft zahlreich genug war, daß ein Aparte nicht unbemerkt bleiben konnte, mit gedehntem und leid⸗ lich lautem Tone, wie er entſchloſſen ſei, ihr den Na⸗ men einer ehrenwerthen Miſtreß Maltravers zukom⸗ men zu laſſen, und, was nicht lange dauern könnte,


