Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 2. Band (1832)
Entstehung
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ich mit Ihro Gnaden Verlaub, der Tod iſt ein ſchlimmer Gaſt, und manchmal mag man, zu⸗ mal in Palläſten, Acht geben, zu welcher Thür er hereingekommen.

Auch ich liebe den dünnen Wanderer nicht, verſicherte Jener, und doch mag es ſchwer ſein, die Thür vor ihm zu verſchließen. Alte müſſen, Junge können ſterben, das iſt etwas Altes, und man hat es an meiner Muhme von Neidſchütz geſehen, die immer noch ein wenig länger hätte leben können, als ihre Frau Mutter, meine ver⸗ ehrliche Baſe.

Ja, ja, verſetzte Gobau, an ſolchem Exem⸗ pel gewahrt man, wie Junge manchmal auch ſterben müſſen, und das iſt immer betrübt, in einem Falle mehr als im andern.

Der Kammerherr zuckte die Achſeln leicht und ſagte: Was iſt zu thun? hin iſt hin, kön⸗ nen wir doch den Verluſt verſchmerzen. Aber nimmer hätt' ich geglaubt, der Tod des Fräu⸗ leins Gräfinn würde dem guten Freunde ſo nahe gehen. Nun ja, auch mir thut es leid, recht ſehr leid, und noch mehr leid würde es mir thun, wäre ma Cousine nicht gewiſſermaßen eine unbe⸗ queme Perſon geweſen für Andere. Ma foi, noch

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