Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 2. Band (1832)
Entstehung
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kern Biſſen und den auserleſenen Trunk vorko⸗ ſtend. Ich kenne ja meinen ehemaligen Gebie⸗ ter des Herzogs Friedrich Auguſt Durchlauchtig⸗ keit als einen generöſen und muntern Herrn. Aber, ſetzte er bedenklich hinzu, ſo ergötzlich all dies ſein wird, ſo hat man doch der Exempel, daß hie und da Einer auch bei dem köſtlichſten Gaſt⸗ mahl ſich den Magen verdorben, drum prekaut, nur prekaut, und fein fleißig um ſich geſchaut. Vorgethan und nachbedacht, hat Manchen in groß Leid gebracht, und auf das„Juchhe“ folget leidlich das„O weh.“ Dannenhero möchte ich —— aber plötzlich ſtockte hier ſeine Rede, das rundliche Antlitz gewann eine merkwürdige Länge, die Füße geriethen in eine trippelnde Bewegung, verſchieden von jenem Verſuch, den Bolero zu tanzen, und endlich ergänzte er den angefange⸗ nen Satz ſeltſam genug alſo: mich dem Hochwohl⸗ gebornen Herrn Kammerherrn zu Gnaden recom⸗ mandiren unter Anwünſchung einer glücklichen Reiſe und hohen Wohlſeins, auch allerhand ſon⸗ ſtiger Prosperität, beineben mein eben angebrach⸗ tes ſubmiſſes Geſuch Hochdero geneigter Protec— tion anheimſtellend, welche um ſo unſchätzbarer zu nennen iſt, da meines gnädigen Gönners ex⸗