Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 2. Band (1832)
Entstehung
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Polero? unterbrach ihn Gobau eifrig, und be⸗ gann, Caſtagnetten gleich, ein wenig mit den Fingern zu ſchnippen, ſich nebenbei in etlichen mäßigen Sprüngen verſuchend; aber bald hielt er ein und ſeufzte: Ach, die gute Zeit iſt vor⸗ über! was dem Chirurgo eines leutſeligen und freigebigen Prinzen allenfalls geziemte, ſtehet ei⸗ nem armen, in höchſte Ungnade gefallenen Ka⸗ ſtellane übel an.

Auch Feſte werden ſein, ſprach der Kammer⸗ herr weiter, außer den déjeuners und gouters, noch medias roches, wie ſie in Spanien im Ge⸗ brauch, und einem armen Kaſtellan, der dann in höchſten Gnaden ſtehen wird, wird mancher Rehzimmer in die Küche fallen, manch Rebhuhn und manche Schnepfe; manch Fläſchlein köſtli⸗ chen Weines wird abſeits in ſeine immer durſtige Kehle gleiten, und mancher Dukaten, geſpendet von fürnehmen und magnifiquen Gäſten, in ſeine immer offene Hand.—— Schön, ganz aus⸗ nehmend ſchön! verſicherte der Schloßaufſeher, indem er mit der rechten Hand in die weite Bein⸗ kleidertaſche fuhr, als befänden ſich dort ſchon die geweiſſagten Dukaten, und mit der Zunge die Lippen berührte, gleichſam die künftigen lek⸗