Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 2. Band (1832)
Entstehung
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Denn nicht an Agenten gebricht es ihm und In⸗ trigants, und ſolchen, welche in der Fremde ſich zu chevaliers deindustrie formiret haben, und weiß der Himmel, wozu anders, und nun das große Wort führen unter der Aegide eines erlauch⸗ ten und hochbegabten Prinzen.

Genug, fiel der Kurfürſt unmuthig und raſch ein, genug Madame, ich verſtehe Euch; wiſſet aber, Ihr redet mit dem Landesherrn, und Alle, die Ihr genannt oder noch nennen möget, ſind meine Unterthanen. Ich erkenne keinen ascen- dant über mich, und werde meine Dignität und mich ſelber zu ſchützen wiſſen, nicht minder die Perſonen, denen ich meine Gnade geſchenkt oder meine Affection.

Solches Wort ſtehet dem Munde Ihrer Durchlauchtigkeit ungemein wohl an, verſicherte Frau von Neidſchütz, und ſolch löbliche fermeté wird in der continuation von nöthen ſein, um Höchſtdero vor publiken und geheimen Attaquen zu verwahren, wie auch gleichermaßen das Glück Anderer, die es mit voller confiance in Mon- seisneurs Hände legen.

Man wird dieſe fermeté nicht vermiſſen, ent⸗ gegnete Johann Georg IW. mit einer kurzen Ver⸗