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einſt der Frau von Neidſchütz gedient; wenigſtens ſprechen die jahrlange Haft auf der Veſtung Kö⸗ nigſtein, die ihn in vorgerücktem Alter betraf, und ſein Tod im Epil nicht zu Gunſten der be⸗ wieſenen Uneigennützigkeit und Treue. Für jetzt wichen ſie der Erwägung, wie des Prinzen Ehe⸗ bündniß, dem Kurhauſe Sachſen Nachkommen⸗ ſchaft verſprechend, den Entwürfen der ehrgeizi⸗ gen Mutter nachtheilig ſein und ſeine Wiederkehr ihrem Einfluſſe gefährlich werden könne; ein wei⸗ ſer Mann, zumal wenn er Juriſt iſt und Höf⸗ ling zugleich, thut nimmer zu viel, und ſo be⸗ ſchloß er, nach reiflicher überlegung, das unreine Waſſer, wie ein triviales Sprichwort ſagt, nicht auszugießen, bis er des reinen gewiß ſei, oder mit andern Worten, ſeiner Beſchützerinn, nach wie vor, devoteſt aufzuwarten als ihr ergebener Diener, oder als Herzog Friedrich Auguſts Kund⸗ ſchafter bei der Gegnerinn, je nachdem das Eine oder das Andere im weitern Verlauf der Dinge ſich erſprießlich zeigen werde.
Heftig und ungleichen Schrittes maß die Frau von Neidſchütz mehrere Male die Länge des Gemaches, bald langſam und mit geſenktem Haupte, bald ſich aufrecht haltend, raſcher und mit gebie⸗


