Werk, bei welchem der Teufel der Habſucht ne⸗ benbei ins Fäuſichen lacht. Iſt ſolche Wette aber eingegangen in gewiſſer anderer Abſicht, verſtehe der Herr, ſo gewinnt dabei Niemand als ein ſchlimmerer Teufel noch, welchen man heut' zu Tage zwar Amor tituliret, den jedoch die heilige Schrift mit ſeinem wahren und rechten Namen Asmodi benennet. Demnach begehre ich von Ihm, daß Er ſich aller Wetten mit meinem Hoffräu⸗ lein enthalte, und ſonſtiger Frivolitäten, die ih⸗ nen die Köpfe verrücken, ſintemalen ſie ohnedem ſattſam Närrinnen ſind und voll Eitelkeit. Auch würde ich bereits der Keſſel anbefohlen haben, Ihm das Geſchmeide zurückzuſtellen, welches Er beſagter Demoiſelle, Gott weiß, in welcher In⸗ tention, verehret, geſchehe damit nicht der al— ten Hexe, der Neidſchütz, zu Willen, und ſie könnte meinen, Anna von Dänemark kümmere ſich um das, was ſie ſpricht.—
Die Erfahrung hatte den Prinzen belehrt, daß Erwiederungen oder Einwendungen den Strom der mütterlichen Rede nur noch reißender mach⸗ ten, jetzt aber glaubte er ihn verſiegt, und wollte mit einigen ehrerbietigen Worten einen Auftritt beenden, der ihm nicht beſonders erfreulich be⸗


