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lich, ich hätte nicht geglaubt, daß, wer es auch ſei, mit mir in ſolcher Weiſe reden möge; doch mag ich den Reſpekt des Sohnes in Betracht nehmen, ſo wie die allbekanntlich lebhafte Gemüths⸗ art Ihrer Hoheit, vornehmlich aber die Urſach, welche ſie aufgereget. Ich kenne ſie wohl, dieſe urſach; Frau Eleonore hat gethan, wie ſie pflegt, ſie hat Beſchwerde geführt über mich, und ihre grundloſen Klagen und Thränen ſind wahrlich nicht die ſtumpfeſten Dornen in dem Roſenbande, welches Höchſtderoſelben mütterliche Hand mir bereitet hat.—
Gnädiger Herr und Bruder,— verſuchte der Prinz einzuſchalten— darf ich Ihro Durch⸗ lauchtigkeit wiederholentlich bitten, gerechter ge⸗ gen meine Frau Schwägerinn zu ſein.——
Hier unterbrach ihn die Mutter, mit her⸗ bem Tone ſprechend: Dem Prinzen gefalle es, ſeine Opinion zurückzuhalten, wenn die kurfürſt⸗ liche Wittwe mit Seinem erſtgebornen Bruder und Landesherrn redet. Verpatientire ſich Der⸗ ſelbe nur ein wenig, die Reihe wird auch noch an Ihn kommen.—
Tief erröthend blickte Herzog Friedrich Au⸗ guſt vor ſich nieder, und ſehnte ſich meyr als


