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im Unglück zu ſein, und, eigener Mängel ver⸗ geſſend, die Schuld Dem aufzubürden, der nicht blind für dieſelben iſt. Im Innern mei⸗ ner Gemächer herrſcht der Unfriede; das Schel⸗ ten der Mutter und die Klagen der Gemahlinn laſſen ſich über ſie hinaus vernehmen, und man hat die Genugthuung, von Denen bemitleidet zu werden, denen der Schein für die Wahrheit gilt, wenn er ſich mit allgemeinen Maximen herausputzen kann.—
Der Prinz erwiederte etwas zögernd: Lei⸗ der ſtehet es mir nicht zu, mich gar ſtrenger Grundſätze zu rühmen; aber ſollte es dem ern⸗ ſten Johann Georg, dem Fürſten des Landes wohlgethan erſcheinen, daß er gegen dieſelben auftrete?—
Ganz recht,— verſetzte Johann Georg mit einiger Bitterkeit— dem Flüchtling iſt alles er⸗ laubt, dem ernſten Manne jedoch geziemt es nicht, ein Herz zu haben und Gefühl und Wün⸗ ſche, wie ein Anderer. Geſteht es nur, mein Herr, man hat Euch gegen mich eingenommen. Kaum— ſetzte er bewegt hinzu— kaum iſt der Bruder angelangt, den ich ſo ſehnlich erwar⸗ tet, ſo iſt es ihnen gelungen, Den, deſſen Freund⸗
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