Derſelbe iſt in Spanien geweſen— rief der Junker— und weiß nicht, daß es zu den Attri⸗ buten eines Edelmanns gehört, eine Dame ſei⸗ ner Gedanken zu haben, und daß er ſolche nicht ohne Widerſtreben dem erſten Fürſten in der Welt überläſſt?—
Gobau meinte: Unſtreitig habe ich das ver⸗ nommen und auch in mancher Romanze geleſen; doch ſtand, däucht mir, darin, es gehöre zu ſol⸗ chem Liebesbande ein wenig mehr, als Kämmer⸗ lein zuſammen vermiethet zu haben, oder Blin⸗
dekuh geſpielt, oder Hochzeit bei kleinen Schüß⸗
lein voll Apfelſcheiben und gebrannter Mandeln, an welchen Eure Hochwohlgeboren, wie ich mich erinnere, noch geraume Zeit nachher leidliches Behagen fand.—
Er Kaſtellan— unterbrach ihn der Junker erzürnt— meint noch immer den jungen Edel⸗ knaben vor ſich zu ſehen, der eben ſo viel Ge⸗ ſchmack an ſolchem Tande hatte, als an den Poſ⸗ ſen des Herrn Bartſcheerers.— Die Zeit hat ſich geändert; man hat mit dem künftigen Kam⸗ merherrn zu thun—
Oberkammerherrn gleichermaßen— fiel Go⸗ bau, ſich tief verneigend, ein.
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