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gel im Neſte findet? Parbleu! bei Dieſem und Jenem, was wohl hier und da im Auslande ge⸗ ſchehe, glaubte ich nicht, daß die Wiedervergel⸗ tung ſo nahe ſei. Und meiner Treu, die Frau Gräfinn that gar nicht, als wiſſe ſie von etwas, das zwiſchen uns vorgefallen, und als habe ſie zen daß ich ihr deh Hof gemacht, ſo un⸗ befangen, wie ſie ſich gehabte.— Unbefangen?— ſetzte er darauf ſo ernſthaft hinzu, als er es ſein konnte— nein, unbefangen war ſie nicht ganz,
auch ſchien ſie mir nicht froh.— So ſtellt ſich
denn die Reue ſo ſchnell ein, meine ſchöne Dame, und das Bedauern mich verloren zu haben? Daos begreife ich gar wohl, kann aber? m micht helfen. Sie iſt bei alle dem recht 6 e⸗ worden, das Mümchen, und ich mag r eigent⸗ lich nicht gram ſein; ziemt es ſich für einen vollkommenen Hofkavalier nicht, da zu lieben und zu haſſen, wo Monseigneur liebt und haſſt? Aber Ihnen werd' ich es gedenken, Frau Tante; Manches kann ſich ändern in der Welt— und dann wvllen wir e Zeit, da die t zureicht, und


