Teil eines Werkes 
9. Band, Die Frauen von Neidschütz : Novelle : 1. Band (1832)
Entstehung
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ſhauent als habe er ſich ganz ungemein über ſie zu beſchweren, und als ob ſeine Vorwürfe an dieſe Unſchuldige gerichtet ſeien. Wahrhaftig, Frau Tante, Sie kommen mir gerade recht mit Ihrer Einladung, und die Ehre iſt groß, welche Ihre Frau oder Fräulein Tochter mir erweiſ't; denn man weiß, ma foi, nicht, wie man dieſe neue Gräfinn nennen ſoll. Glaubt denn ma tante, ein junger Kavalier habe keine Empfindlichkeit, und müſſte ſich alles gefallen laſſen, was von Damen kommt? Gräfinn von Rochlig walga me DPios! ich meine, Frau Vizthum lautete eben ſo gut, und ſie hätte warten können, bis der goldene Schlüſſel an meinem Rockſchooß ihr die Brautkammer geöffnet hätte, neben welcher ihr nun vorbei zu ſpazieren gefallen hat. Wahr⸗ lich, eine feine Baſe fuhr er fort, immer gegen die Figur gerichtet eine ſaubere Mama, ſi Vetter den ſüßen Gegenſtand ſeiner Ge⸗ ken abſpenſtig macht, und die Tochter zu et⸗

ws, das ich nicht nennen will. Da gehe nun

einer in den Krieg und auf Rei um ſich in uen Qualitäten eines aus⸗ zubilden; was hilft es ihm, d r ganz voll⸗ kommen zurückkehrt, wenn er einen fremden Vo⸗