Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Kirchen eilten die Greiſe und Frauen, den er⸗ zuͤrnten Himmel mit Bitten zu beſtuͤrmen, Al⸗ les aber, was die Waffen tragen konnte, griff zu den Waffen und ſtuͤrzte auf den Wall. Aber es war zu ſpaͤt, fort und fort tobte das Gewit⸗ ter in der Naͤhe, immer naͤher zerſtoͤrten ſeine Blitze die Vertheidigungswerke, und von ihnen ſanken die Vertheidiger in den mit ihrem und der Feinde Blut befeuchteten Staub.

Aber waͤhrend des Getuͤmmels flogen Boten ab und zu, Worte der Suͤhne tragend und harte Bedingung, und der, an den ſie gerichtet wa⸗ ren, ſah laͤchelnd in das Getuͤmmel und zaͤhlte die Donnerſchlaͤge und die Augenblicke, die noch verlaufen wuͤrden, bis ein erwuͤnſchtes Ende ſein Thun kroͤne. Manchen unter den Feinden jammerte ſolch Uebermaß von Unheil, der Tod ſo vieler wackern Maͤnner, ihn nicht. Die Worte, die aus ſeinem Munde gingen, vergroͤ⸗ ßerten ſich widerſprechend und die Verwirrung, und der, den man zum Retter auserſehn, war der Erſte, der mit kaltem Hohne erklaͤrte, es ſey Alles verloren. Er ſah um ſich in das graun⸗ volle Chaos, wie ein Schauſpieldirector auf den