Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

270

ſelben, und als er nach halbſtuͤndigem Geſpraͤch, heitern Angeſichts, mit dem, welcher ihn dorthin beſchieden, das Kabinet verließ, erkannte Beate jenen ſchlecht gekleideten Mann, den ſie vor wenig Abenden im Garten bemerkte.

Laͤchelnd kehrte der General zur Geſellſchaft zuruͤck, laͤchelnd nahm er noch einige Zeit Theil an der Unterhaltung, bis er fruͤher, als er ſonſt wohl gewohnt, ſich hinwegbegab.

Noch in derſelben Nacht geſchah, was wir allgemach herankommen geſehen; das Volk riß die Richtergewalt an ſich, die Angeklagten fielen nicht als Opfer der heiligen Gerechtigkeit, ſie fielen von der Fauſt des Verbrechens. Feuer⸗ äugig durchrannte die Zwietracht die Straßen, ihr folgte blind wuͤthend der Mord und rieſen⸗ groß bäumte die Anarchie ſich empor, das ſter⸗ bende Vaterland zu zerfleiſchen.

Da ertoͤnte allgemein die Stimme der Be⸗ draͤngniß:Wer iſt, der uns helfe in ſolcher Noth? Und wer anders war es, als der weiſe Patriot, der kriegserfahrene Veteran, der Mann der Großen, der Buͤrgerfreund, der Mann des Volkes, der Univerſalmann? Auch traf des Welſchen Vorherſagung ein, er hatte ſich be⸗