Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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verdumpften und muthloſen, aber deſto unruhi⸗ gern und argwoͤhniſchern Menge.

Eines Abends war die Verſammlung unge⸗ wöhnlich zahlreich bei der Pſeudofuͤrſtin; auch der General befand ſich daſelbſt, der zuletzt er⸗ waͤhnte naͤmlich, denn der andere, welchen wir zuerſt mit dieſem Titel bezeichnet, war mit ſei⸗ nem Heerhaufen weit hinweg von der Haupt⸗ ſtadt geſendet worden, um in einem jener Ver⸗ ſuche ſein und ſeiner Krieger Blut und Tapfer⸗ keit zu vergeuden.

Das Geſpraͤch, bald dumpf und einſylbig, bald geraͤuſchvoll im entſtehenden Streit, hatte die Begebniſſe des Tages zum Gegenſtand, und uͤberall hoͤrte des Meiſters geſchmeicheltes Ohr bald unterdruͤckte, bald laute Ausbruͤche des Mißmuthes und der Befuͤrchtung, uͤberall er⸗ blickte ſein ſcharfes Auge bekuͤmmerte Mienen, oder die gezwungene Heiterkeit, die ſie verber⸗ gen will, oder auch muͤhſam verhehlte Freude, an Allen aber unruhige Erwartung.

Da ward dem General angeſagt, es wuͤn⸗ ſche ihn Jemand im Geheimzimmer der Frau des Hauſes zu ſprechen. Eilig, gleich Einem, der ſolche Botſchaft vorausgeſehen, folgte er der⸗