Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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mit einem Theile deſſen, was er ſagte und was recht wohl lautete, waͤre nur das darauf Kommende nicht.“—

„Habt Ihr nie von dem Lohne des Ver⸗ raͤthers gehoͤrt?“— gegenfragte mit bitterem Laͤcheln der Meiſter.—„Falſche Waare wird billig mit falſcher Muͤnze bezahlt. Bei ſolchem Handel, im Dunkel geſchloſſen, ſieht man nicht ſo genau zu. Iſt dann das Verkaufte herbei, ſo findet ſich wohl irgend Mangel und Gruͤnde genug, den Preis zu verkuͤmmern.“—

Der Chroniſt behauptet, dieſe Vorherſagung ſey unverzuͤglich in Erfuͤllung gegangen. Eine große Aufgabe war ſie indeß nicht. Wie ſollte der Satrap eines ſo maͤchtigen Monarchen als der ſeine, nicht wiſſen, daß die Großen wohl hier und da guͤnſtig auf den Verrath ſehen, doch ſelten nur auf den Verraͤther?

Einige Tage vergingen nach dem Auftritte, oder dem vollſtaͤndigen Drama vielmehr, wel⸗ ches der Chroniſt dem Leſer vor Augen gelegt, und wir nur, wie es in unſerer Zeit Sitte iſt, „fuͤr die Buͤhne“ bearbeitet haben. Der Palaſt der Fuͤrſtin war regelmaͤßig mit Beſuchern an⸗ gefullt, und dem Wunſch der angenehmen Wir⸗