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koͤniglichen Sybariten die Amoretten umgaukel⸗ ten, die ſich jetzt nur an dem gemalten Plafond befanden, wehmuͤthig laͤchelnd, wie uͤber die Ver⸗ gaͤnglichkeit ihrer Herrſchaft, oder mit muͤßigem Gaͤhnen ihrem kleinen Hauptmann zuſchauend, der jetzt nichts Beſſeres zu thun hatte, als ſchein bar den Ring zu halten, von welchem der kry⸗ ſtallne Kronleuchter herabhing. Der Schatten ſeiner Behaͤnge fiel auf eine Tafel, zierlich und geſchmackvoll fuͤr ſieben Perſonen gedeckt, und ſeitwaͤrts leuchtete die verheißene Flamme des marmornen pagodenbeſetzten Kamins, vor dem vier Maͤnner in eifrigem Geſpraͤch ſtanden, wel⸗ ches ſie jedoch alsbald unterbrachen, um die Ein⸗ tretenden zu bewillkommnen. Sie waren ver⸗ ſchieden an Alter und Stande. Am meiſten fiel dem erſten Blick durch ſeine Uniform ein Kriegs⸗ mann hoͤhern Ranges auf; er ſtand in den Jah⸗ ren des kraͤftigſten Mannesalters, ſein Aeußeres fand unſere Fuͤrſtin angenehm, obgleich die Ju⸗ gendbluͤthe von demſelben abgeſtreift war, und Achtung gebietend; ſein Weſen war ungezwun⸗ gen, wie es ſein Gewerbe mit ſich bringt und das Durchſtreifen eines großen Theiles von Eu⸗ ropa; doch fehlte es ihm nicht an dem Anſtande,


