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Alles nur fuͤr ſich ſelbſt thun, auch Etwas fuͤr ſein Volk und die Menſchheit. Er ließ ſich die Krone auf das Haupt ſetzen, weil ſie ſchoͤn glaͤnzte und ihre Diamanten und Rubinen vom reinſten Waſſer waren, und er ein Kenner von Juwelen; dann trat er vor den Spiegel und fand, ſie kleide ihn recht artig, und beſchloß, ſich ihrer nicht abzuthun, es koſte auch was es wolle, dem Volke, wohl zu verſtehen, nicht ihm ſelbſt. Seine Hand war zu zart, das Schwert zu fuͤhren, auch das Scepter war ihm zu ſchwer, und ſo hielt er es locker und loſe, daß es hin und her ſchwankte, und es waͤre ihm auch ent⸗ fallen, haͤtten Andere es nicht fuͤr ihn geſtutzt, aber freilich nicht umſonſt. Eine drollige Laune des Schickſals hatte den ungeuͤbten Reiter be⸗ ſtimmt, ein muthiges, krieggewohntes Roß zu beſteigen, aber der Zuͤgel druͤckte ihm Schwielen, und als das Roß ſeine Schwaͤche merkte, ward es freilich unbaͤndig und ſprang hin und her in nicht ſchulmaͤßigen Saͤtzen, da hielt er ſich an Maͤhne und Sattelknopf und ſchrie um Huͤlfe, und es ward ihm auch Huͤlfe. Als aber das Thier noch mehr ſcheute vor der fremden Hand, ſprang er herunter, ehe es ihn abwarf, und ſahe


