Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Stacheln nach und nach von der Rinde fallen? Gute Nacht!

Waͤhrend dieſes Geſpraͤchs zwiſchen dem jun⸗ gen Krieger und dem alten, fuhr der Wagen durch eine der langen Baumreihen, die einen Platz von betraͤchtlicher Groͤße oder vielmehr eine bedeutende Flaͤche durchſchnitten. Der Mond war eben aus der Umhuͤllung des Nebels ge⸗ ſchritten und beleuchtete die mit dem noch wenig verblichenen Gewande des Sommers be⸗ kleidete Landſchaft. Sein Strahl entdeckte den Reiſenden zur rechten Hand des Weges ein halbzertruͤmmertes verlaſſenes Gebaͤude.

Es war keine Ruine des Alterthums, ſeine Bauart, uͤbrigens kleinlich und geſchmacklos, zeugte von neuerlicher Entſtehung, und die noch friſche Farbe des hin und wieder beſchaͤdigten Gemaͤuers von einer ganz neuerlichen Verwuͤ⸗ ſtung. Der Meiſter laͤchelte bitter, als er vor⸗ uͤberrollte, der Mohr draußen aber murrte un⸗ wirſch vor ſich hin und wendete ſich zuruͤck auf dem Kutſchbock, ſo lange als moͤglich das Ge⸗ baͤude im Auge behaltend. Noch eine Strecke, dann wandten ſich die Roſſe rechts einen Ab⸗ hang hinunter am Fuße eines Huͤgels hinweg,