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nun der menſchlichen Gerechtigkeit ein Genuͤge gethan, thuet denn alſo auch der ewigen Ge⸗ rechtigkeit, und ſo Ihr vielleicht, wie hier, auch dort einen ſtrengen Ausſpruch befuͤrchtet, ſo ge⸗ denket, daß der Hoͤchſte Euch die Verzeihung gewaͤhren kann, welche der Menſch Euch ver⸗ ſagen muß. Bald iſt die Zeitlichkeit verronnen fuͤr Euch, gedenket deſſen, was auf ſie folgt.“—
„Was auf ſie folgt?“ verſetzte die Wittwe in ſeltſamem Tone.„Ja wirklich, es folgt etwas, und wenn Ihr ſelbſt etwa, wie es mir und An⸗ dern wohl zu geſchehen pflegt, nicht glauben ſolltet, was Ihr ſprecht, ſo bin ich es, gerade ich, deren Zeugniß Ihr trauen duͤrfet. Der menſchlichen Gerechtigkeit, ſagt Ihr, haͤtte ich genug gethan; ich aber ſage Euch abermals, daß ich mich wenig um ſie kuͤmmere, weniger doch als um die andere, und dieſe iſt es, die ich zufrieden geſtellt habe, mehr als Ihr denkt, wohlweiſer Herr Senator. Von Gottes Gnade redet Ihr mir, auch ich habe vielfaͤltig von ihr geſprochen, und wohl in eben ſo ſchoͤnlautenden Worten; drum glaubt mir, es iſt nichts damit. In andern Haͤnden ruht die Ausuͤbung jener ewigen Gerechtigkeit, Andere ſind es, die ihre


