Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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reit ſtehenden Ermunterungsmittel zu machen, und ſie ermahnte die Schlaftrunkene dringend, es zu thun.

Auch war dieſe alsbald bereitwillig und ſchon im Begriff, die braune Fluth in die Schalen zu gießen, als ſie zu ihrem nicht geringen Schrecken und eigener Mißbilligung gewahr ward, ſie habe eine nothwendige Zuthat, den Zucker, vergeſſen. Noch groͤßer war aber der Schreck der Wittwe, als Jene unter vielen Ent⸗ ſchuldigungen ſich anſchickte, den Fehler gut zu machen. Vergeblich betheuerte ſie, der Bitterkeit der Welt gewohnt, des Suͤßen nicht zu beduͤr⸗ fen, vergeblich bat ſie, beſchwor ſie die Eilende, zu bleiben, ihr angſthaftes Flehen ſcheiterte an dem hauswirthlichen Ehrgeiz der guten Frau, welche ſich ſolche Nachlaͤſſigkeit nicht vergeben noch er⸗ lauben konnte, daß eine ſo achtbare Perſon, als Madame Bilſen, wohl gar einmal ſagen mochte, die Frau Schließerin des Stadtgefaͤngniſſes laſſe es ihrem Kaffee an Zucker ermangeln. Mit taubem Ohr und haſtigem Schritte eilte die un⸗ barmherzige Gutmuͤthige aus der Thuͤr, dieſe hinter ſich ins Schloß werfend, und zwar ſo ſtark, daß im naͤmlichen Augenblick die wohl⸗