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Pothe hot geſtande Gevatter bei mir. Nuͤ's werd nich lange dauern mehr, und mer werde ſeyn quitt.“—
Und damit griff er in die Daͤmmerung hin⸗ ein nach Beaten mit der Habichtsklauen aͤhnli⸗ chen Kralle, dieſe aber druckte ſich bebend in ihren Winkel und fragte in der Verworrenheit des Entſetzens:„Was willſt Du von mir? Nichts hab' ich mit Dir zu ſchaffen, nichts Du unter den Lebendigen.“—
„Wos ech will?“ ſcholl es wieder aus dem Munde des Todten:„Main Geld will ech; hot ſe mer wauhl gegebe mai Geld? Nuͤ, ſe hot Recht, de Frau Pothe, un ſe is ene gor kluͤge Frau. Wos hot der Taudte zu ſchoffe mit de Lebendige, wos thuͤt der Taudte mit de Geld? Sau well ech aach niſcht kee Geld, is es doch niſcht im Cours bei uns, niſcht Dekaten un Ligedor, ſo well ech denn hoben maine Zahlung in unſere Muͤnz, un mit Percenten well ech ſe hoben, mit ſchwere Percente, un Muͤnz heißt— Rache!“——
Und Rache ſcholl es in dumpfen und in gellenden Toͤnen; wohl ſaͤuſelte dazwi⸗ ſchen das Wort„Erbarmung“, doch es ward


