Haupt ſo emporrichtete, fiel das Leichengewand herab von dem haarloſen Scheitel.
Da ſtraͤubte ſich das graue Haar der Wittwe unter dem kuͤnſtlichen Lockengebaͤude, das es ſelbſt in der Einſamkeit des Kerkers verbarg, und ſie wandte ſich hinweg vom Kinde und Mädchen, dem Mohren zu, denn eher ertrug ſie den plumpen Hohn, der ſein Antlitz verzerrte, als der Beiden freundlich traurigen Blick.
Der ſtand noch immer mit Behagen blickend auf die duͤſtern Geſtalten ringsumher, die aber nicht auf ihn ſahen, oder nur mit Widerwillen, und fern von ihm blieben in ſcheuer Furchtſam⸗ keit, und er ſchien ſie zu muſtern, als ſeyen noch nicht Alle beiſammen, und nach einer Weile ſtampfte er auf den Boden, wie damals im Gemache Beatens, und wie damals erhob ſich ein urplotzlich Gerauſch.
Es ſchien von einem nahe gelegenen Monu⸗ mente herzukommen, deſſen Inſchrift in golde⸗ nen Lettern des Verſtorbenen Eigenſchaften pries, doch weniger dieſe beſtatigte, als ſeinen Reichthum und die Prunkſucht lachender Erben. Der Huͤgel am Monumente that ſich auf, und mit einer Muͤhe, die gewiſſermaßen ſein langes


