Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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lig Genuͤge geleiſtet, was aber das jetzt noch Nothwendige betraͤfe, werde das Gericht ſich be⸗ fleißigen, einer ſo achtungswerthen Frau ſo viel moͤglich alle Belaͤſtigung zu erſparen, und nur der Ordnung wegen ſey es, daß man ſie er⸗ ſuche, waͤhrend des kurzen vorzunehmenden Actus ſich in ihrem Zimmer zu halten, da man ihr die Ueberwindung nicht zumuthen wolle, dabei gegenwaͤrtig zu ſeyn.

Voͤllig einverſtanden damit, dankte ſie dem Gefaͤlligen fuͤr die Schonung ihrer weiblichen Schwaͤche, entließ mit anmuthigem halben La⸗ cheln, wie es auch die Betruͤbniß kleidet, und mit verbindlichem Wort den ſich Entfernenden, und kehrte zuruͤck zu ihrer frommen Beſchaͤf⸗ tigung.

Kaum aber ſah ſie ſich allein, ſo warf ſie das Gebetbuch mit Ungeſtuͤm von ſich, ſchlich auf den Zehen der Thuͤre zu und legte mit verhaltenem Athem ihr Ohr an dieſelbe. Es war wohl nicht die Neugier allein, die ſie auf dieſen Lauſcherpoſten trieb; nach dem, was der Leſer weiß, mußte Frau Beate in einer ganz beſondern Ungewißheit ſchweben uͤber das, was man dort antreffen konnte, und wovon ſich ſelbſt

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