Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ſo betruͤbender fuͤr ſie ſey, da der ploͤtzlich Ver⸗ ſtorbene, obſchon ihr gaͤnzlich unbekannt, ſich einen Freund ihres unvergeßlichen Gatten ge⸗ nannt habe, und um ſo peinlicher, da ſie als eine Frau und verlaſſene Wittwe nicht wiſſe, was ihr obliege in dergleichen Umſtaͤnden, wes⸗ halb ſie denn im Falle, daß ſie etwas verab⸗ ſaͤumt, um Vergebung, fuͤr das Weitere aber um geneigte Unterweiſung bitte.

Wie drauf der Beamte, ein Freund des Senator Werzelius, der Braut deſſelben hoͤflich und achtungsvoll eroͤffnete, wie ſeine Pflicht es erheiſche, das Beſitzthum des Todten aufzuneh⸗ men, nach einem Verzeichniß deſſelben, welches ſein Diener angeblich bei demſelben gefunden habe, um es in gerichtliche Verwahrung zu nehmen bis zur Ausmittelung etwaniger Er⸗ ben, andern Theils aber, mit Zuziehung herbei⸗ gerufener Aerzte, die Todesart zu unterſuchen, welche ihren Gaſt ſo ſchnell dahingerafft, ſo fand ſie das ganz in der Regel und haͤndigte dem Fordernden den wohlverwahrten Schluͤſſel des Sterbezimmers ein. Hierauf belobte das Mit⸗ glied der Obrigkeit ihre Vorſicht, verſicherte, ſie habe damit ihren bisherigen Obliegenheiten vol⸗