Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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und ich glaube gar, er iſt gegangen, die Ge⸗ richte zu holen.

Wort⸗ und regungslos und mit dem ab⸗ ſpannenden Ausdrucke dumpfen, betaͤubenden Erſtaunens im Antlitz, horchte Frau Bilſen dem ſeltſamen Bericht, oder ſie horchte ihm nicht vielmehr, ihr war gleich einem Fieberkranken, es daͤuchte ihr, ſie befinde ſich auf einem ſchwan⸗ kenden Meere und Daͤmmerung liege rings umher, zu truͤbe, ihr eine Ausſicht in die Ferne zu geſtatten, doch nicht dicht genug, ihr wun⸗ derliche Geſtalten zu verbergen, die ſie umgaben, Geſtalten der Phantaſie und der Wirklichkeit in ſeltſamer Verſchleierung. Sie hatte die Annaͤhe⸗ rung Jener am geſtrigen Abend nach dem Au⸗ genblick des erſten Entſetzens mit leidlicher Faſ⸗ ſung ertragen, das dunkle Werk, das ſie lange getrieben in Einſamkeit und Nacht, hatte mehr⸗ mals ihren Sinn den finſtern Maͤchten zugewen⸗ det, ſie lebten in ihrem Innern, wiewohl ihr Unglaube ſie verwarf, und als ſie ſich ihn beſie⸗ gend kundgaben, waren ſie ihr bereits nicht fremd. Doch ihr Buͤndniß mit dem Gewoͤhn⸗ lichen verwirrte ſie, fuͤrchterlicher als Jene war dies dem befleckten Bewußtſeyn, dem irdiſchen