Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

159

noch aus Herrn Bilſens Verlaſſenſchaft ſtam⸗ mend und wenig gebraucht nach ſeinem Tode, denn erſt vor Kurzem hatte es Herr Eſaias Gol⸗ denbaum, welcher es eine Zeit lang in Verwah⸗ rung gehabt, aus Freundſchaft, wie er ſagte, fuͤr viele gute Worte und etwas klingend Cou⸗ rant zuruͤckgeſtellt; das franzoͤſiſche Porzellain im neueſten Geſchmack, das ſchimmernde Kryſtall gehoͤrte bereits zu den Geſchenken, welche der Senator Werzelius ſinnig und die Liebhabereien der Frauen kennend, der Verlobten gemacht. Aber nicht die Auszierung der Tafel allein, auch die eigentlichern Beſtandtheile derſelben rechtfertigten Urſula's Vermuthung, manch großes Gaſtgebot der regierenden Frau Buͤrgermeiſterin werde wohl

kaum ſo niedlich und appetitlich angeordnet ſeyn,

als dieſer Imbiß von ohngefaͤhr, denn waͤhrend dieſe geſchaͤftig hin⸗ und wiederlief zwiſchen dem Zimmer und der Kuͤche, welcher die wurzigen Geruͤche franzoͤſiſcher Kochkunſt zu entſtroͤmen begannen, bepflanzte ihre Frau das kleine Rund mit Flaſchen edlen Weines, unter welchen Ma⸗

deira und Oporto nicht fehlten, der Seefahrer

Lieblingsgetraͤnke, und einladende Gallerte und anderes Eingemachte, von ihren eigenen kunſtfer⸗