Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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nicht zu ſeyn, und was Eurem Habe zum Reichthum mangelt, erſetzt eine beſſere Mitgift, die Wirthlichkeit, die man an Euch ruͤhmet, und deren Beiſtand ich, der verwoͤhnte Junggeſell, vor Allem bedarf. Ihr ſeyd keine Dichterin— nun Gott ſey Dank, daß Ihr es nicht ſeyd.— Eben ſo wenig als Ihr, mag ich die Poeſie ver⸗ tragen an einer Frau, zumal an der meinen. Zweierlei nur iſt anzunehmen, das Mittelmaͤßige iſt das Eine, und wer moͤchte wohl das NMittel⸗ maͤßige lieben, zumal es unaufhoͤrlich vor Augen habend und im Ohre, und vergeſellſchaftet mit den Anſpruͤchen der Eitelkeit? Die aber, welche ſie uͤberſtiegen, uͤberſteigt auch gemeinhin die Schranken ihres Geſchlechtes, verachtend blickt ſie auf die geringfuͤgige Pflicht, unbekuͤmmert, ob ihre Vernachlaͤſſigung dem nicht laͤſtig falle, der eine Genoſſin begehrte, nicht eine Goͤttin,

welche lieber Weihrauch einathmet, als der Kuͤche trivialen Geruch.“— Nach dieſer Diatribe, bei welcher wir den Herrn Senator einiger Ueber⸗ treibung und Einſeitigkeit bezuͤchtigen muͤſſen, ſetzte er heiter und verbindlich hinzu:„Glaubet indeſſen nicht, theure Frau, daß das Dichten ſelbſt den poetiſchen Sinn bedinge, und umge⸗