Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ein, dann aber ſetzte ſie, gleichſam ſich ver⸗ beſſernd, hinzu:„Das will ſo viel nicht ſagen, und ſie mag immer kommen. Nur warne ſie, daß ſie nicht plaudere, denn ich will nicht in das Gerede kommen, am wenigſten auf die ſpitige Zunge der Frau Buͤrgermeiſterin, welche ſich gern uͤber andere Leute aufhaͤlt, ob ſie gleich, funfzehn Jahr aͤlter als ich, einherſpaziert in Feuerfarb und Roſa, gleich der Fahne gemeiner Stadt.“—

Nach dieſen, etwas ſpoͤttiſch geſprochenen Worten aber fuhr die fromme Wittib mit theilnehmender Milde fort:„Du biſt alſo wirk⸗ lich nicht wohl auf, armes Kind? Und wirklich ſcheineſt Du mir etwas bleich und hagerer denn ſonſt. Fahre drum nur fleißig fort, die Heil⸗ mittel zu gebrauchen aus meiner kleinen Haus⸗ apotheke; doch verlangſt Du ſelbige von nun an aus meiner Hand, zur beſtimmten Zeit, damit Du nicht etwa das Maaß uͤberſchreiteſt, auch nicht Andern davon gebeſt, denen ſie nicht nuͤtzen oder wohl gar ſchaden. Gehe nun, mein Toͤchterchen, und rufe mir den Schreiberburſchen, damit ich ihm ſeine Ungebuͤhr vorhalte und ihn heimſchicke zum Cornelius Nepos und zum