Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Schulden zu bezahlen,“— fluͤſterte verlegen die Andere.

Ein Blitzſtrahl fiel bei dieſen Worten aus Beatens Auge auf die ſchuldloſe Ueberbringerin ſo unerfreulichen Grußes, doch ſchien ihr als⸗ bald einzuleuchten, wie ungerecht es ſey, die Dienerin eine geforderte Pflichterfuͤllung buͤßen zu laſſen, denn ſie faßte ſich ſchnell und ſprach ſehr ſanft:„Der Mann hat nicht Unrecht, nach ſeiner Art wenigſtens. Es iſt wahr, meine Linke hat niemals gewußt, was die Rechte gab, und ſo hat dieſe wohl manchmal zuviel gegeben. Doch der Herr Gott iſt mit dem Wohlthaͤtigen, und ſein Beiſtand und die Verlaſſenſchaft mei⸗ nes lieben Seligen reicht wohl zehnfach aus und hundertfaͤltig, um den Wucherer zu befriedi⸗ gen, der noch am juͤdiſchen Sauerteig haͤngt, ohne daß die Armuth darunter leide und ich dem beſten Vergnuͤgen entſagen muß, meinem einzigen, dem Mitmenſchen zu helfen in der Noth.“—

„Das iſt wahr“, ſagte Johanna eifrig, „das ſagt die ganze Stadt, und wer weiß denn beſſer als ich, daß es wahr iſt? Kein Duͤrfti⸗ ger geht traurig von Eurer Thuͤr, und Manche