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verweilte ſo eine Zeit lang, den Kopf auf den Arm geſtutzt, wie im Sinnen verloren. Dann erhob ſie ſich wieder und ging zu einem Wand⸗ ſchrank, aus welchem ſie ein Flaͤſchlein von Cryſtall nahm und einen Teller mit Confect, drauf goß ſie den goldgelben Inhalt des zuvor genau unterſuchten Erſten in ein Becherlein von vergoldetem Silber, und bewirthete ſich mit ei⸗ nem zweiten Fruͤhſtuͤck, mit aller Behaglichkeit einer frommen Sproͤden.
Dieſe Beſchaͤftigung waͤhrte wohl eine halbe Stunde ungeſtört, denn die verſchloſſene Thuͤr verſtattete Niemand den Eingang, obſchon das mehrmals erſchallende Klopfen an der Haus⸗ pforte und Tritte auf dem Flur, welche ſich nahten und wieder entfernten, auf Zuſpruch deutete, welcher indeſſen abgewieſen worden. Endlich aber war der Reſt des alten Malaga⸗ weines verzehrt und der ſuͤße Zubiß, Frau Beate beſeitigte ſorgfaͤltig alle Spuren der kleinen Mahlzeit, dann ging ſie zu oͤffnen und rief hin⸗ aus:„Johanna!“—
Alsbald erſchien ein junges wohlgebautss Maͤdchen, mit jugendlichem, aber etwas ab⸗
gemagertem Geſicht, das bleicher noch erſchien, 3


