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konnnte ich nicht ohne ein Gefuhl der Bangig keit den gönzlichen Mangel an religiöſem Troſt oder Vertrauen, in dem was ſie ſagte, bemerken. Nicht einmal hatte ſie auf die Nothwendigkeit, ſich dem göttlichen Willen zu unterwerfen, und auf den Troſt, welchen der tiefſte Gram von die⸗ ſer Ergebung erhalt, hingedeutet; ſondern ſie zeigte ſich in allem als ein ſelbſtſtaͤndiges Weſen, nur mit menſchlicher Kraft gegen die Leiden kam⸗ pfend, welche das Schickſal auferlegte, und ſtolz entſchloſſen, im Streit den Sieg davon zu tragen. Mein bethorter Freund ſah indes in ihren Cha⸗ rakter nichts, was den Wirkungen ihrer Schoͤn⸗ heit hätte entgegen ſeyn koͤnnen, und ihr augen⸗ ſcheinlicher Kummer zog ſein wohlwollendes Herz nur inniger zu ihr hin, bis der ernſtlichſte Wunſch, ihr Troſter und Gatte zu ſeyn, jede andre Etwagung verdrängte, und ich bemerkte bald, daß nur ihr Trauerkleid das Anerbieten
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