Teil eines Werkes 
2. Theil (1816) Die geheimnisvolle Fremde
Entstehung
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urzem erlittnen Unglͤck iſt, eine unwillkuͤhrliche Furcht empfand, daß dieſe liebenswuͤrdige Unbe⸗

kannte ihn gefangen nehmen moͤchte; denn mit

der Ueberzeugung ihrer Schoͤnheit erfüllte mich zugleich ein Mißfallen an dem Ausdruck ihres

Geſichts, und die Befuͤrchtung, daß ſie wenig

gecignet ſeyn duͤrfte, meinem geliebten Goͤnner

den Verluſt ſeiner vortrefflichen Gattin zu er⸗

ſetzen.

180 Waͤhrend ich ſie ſo aufmerkſam, ob⸗ wohl nicht ſo entzuckt wie mein Freund betrach⸗

tete, verließ er das Zimmer, ergriff leinen Re⸗ genſchirm und eilte der Dame entgegen, die ſich

auf den Arm einer kleinen, dicken, ſeltſam auss ſehenden Dienerin ſtuͤtzte. Er erreichte ſie, eben als die Wolken ſich zu ergießen anfingen, und hatte die Befriedigung, ſie ſicher aus dem Regen ins Hahs zu geleiten. Ich war ihnen bis zur Thuͤr des Vorhauſes entgegen gegangen, damit