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wallendes Hnar, la Madonna getheilt, die ausnehmende Weiſſe ihrer Stirne erhebend, verz huͤtete die gewoͤhnliche unannehmlichkeit der Wit⸗ wentracht. Ihre Wange war bleich, aber ihre Haut ſo zart, daß die geringſte Bewegung oder
Erregung jeden Theil derſelben mit Röthe uͤberzog.
Ihre Angen waren dunkel, groß und faſt wild
im Ausdruck— die Züge ihres Geſichts voll⸗ kommen. Ihre Geſtalt, ſchlank und wohlge⸗ formt, obwohl bis zum Fehler ſchmächtig, war in jeder Ruckſicht ihres Geſichts wuͤrdig, und gab ihrer ganzen Erſcheinung eine Wuͤrde und eine Schoͤnheit, die ich weder vorher noch ſeit⸗ dem bei einer Frau geſehen habe. Gewiß be⸗
merfte ich nicht beim erſten Anblick alles, was ich
hier beſchrieb, allein ich hatte ſie nicht ſo bald erblickt, als ich, eingedenk welch ein Bewun⸗ derer der Schoͤnheit Lord D— war, und wie das Herz nie ſo empfänglich als nach einem vor
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