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empſangen, und das Geſtaͤndniß ſeiner Nei⸗ gung gehoͤrt hatte, gab ſie dieſelbe, als et⸗ was des Erhaltens nicht werth, auf, da ihr Chrgeiz nach einer viel hoͤhern Verbindung ßrebte; und waͤhrend der ungluͤckliche Ed⸗ mund alle Qualen getaͤuſchter Leidenſchaft er⸗ düldete, nahm ſie die Hand eines alten und wverlebten Edelmanns an, und die leichtſinni⸗ ge Coquette ward natuͤrlich genug eine unge⸗ troue Gattin.
Es ließ ſich nicht vermuthen, daß eine Er⸗ fahrung dieſer Art, und das Nachdenken uͤber einen Charakter wie Lady L—s, zur Vermin⸗
derung des Einfluſſes beytragen konnten, wel⸗ ſchen Eiferſucht, Argwohn, und Mißtrauen, in
Edmunds verwundetem Gemuͤth zu erhalten
anfingen, und ſein Vergnuͤgen an weiblichem Umgang vergifteten. So ſtreng er aber auch
ſein Herz gegen die Reize des Geſchlechts ver⸗


