Teil eines Werkes 
1. Theil (1816) Der Schein ist gegen sie
Entstehung
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verſchlagenen und ſchönen Frau Bekanntſchaft, die mehrere Jahre älter als er war. Dieſe erfahrene Coquette ſah ſogleich in ihm einen Gegenſtand an dem ſie ihre Macht uben konnte, und begann ihre Bemuͤhungen mit ſo viel Leb⸗

haftigkeit, obwohl geringerer Sorgſamkeit, als

gewoͤhnlich; denn es bedurfte wenig Kunſt einen unerfahrnen Juͤngling zu bezaubern, wel⸗ chen der Ausdruck zaͤrtlicher Achtſamkeit, von

ſanfter weiblicher Stimme, unwiderſtehlich

war, weil er den Reiz der Neuheit fuͤr ihn be⸗ ſaß; und während ihre Schoͤnheit ſeine Sin⸗

ne verblendete, und ihre Aufmerkſamkeit ſei⸗

ner Eitelkeit ſchmeichelte, that die liebkoſende

Vertraulichkeit ihres Betragens ſeinen Gefühlen

wohl, und erregte ſeine dankbare Zuneigung. Er nannte ſeine Empfindungen Liebe: al lein et irrte ſich. Die Lady ſelbſt hielt ſie dafuͤr. Nachdem ſie indeß den Preis