41 rief Schnaͤdelbach,„Lotternſee iſt nicht ſo leicht
zu nehmen; ich muß das wiſſen, denn meine
Mutter war Leibeigne des Kloſters, und ich bin dort aufgewachſen.“
„Da kannſt Du Dir wohl bald Dein va⸗ terlich Erbtheil mit fyrtnchmen,“ ſ Pan⸗ dulf lachend.
„Ei, ja,“ erwiederte Schnbelbach; ich ſags Euch noch einmal, allzu gut werden wir nicht hinein kommen; die Mauern ſind dick und die Thuͤren klein, und auf eine ziem liche Anzahl tuͤchtiger, muthiger Knechte hat der Abt immer gehalten,— der Leibeignen nicht zu gedenken, die dem bedraͤngten Kloſter beim Nothzeichen zu Huͤlfe kommen.“
„Run, die Leibeignen werden ſich wohl nicht zu ſehr beeilen,“ ſagte Victorin;„uͤber⸗ dies muß alles mit der großten Geſchwindig⸗ keit und Stille geſchehen, und ehe die ehrwür⸗ digen Väͤter Zeit haben, die Sturmglocke zu


