Innocenzia ſtürzte heraus, blaß und ſchmal in ihrer Trauerkleidung, aber die Augen voll von Entzücken und das holde Geſicht wie verklärt.
„Ihr kommt, um mich zu holen? Nach Hauſe? Ich darf nun Eure Relly ſein?“ rief ſie und ſchlang ihre Arme mit leidenſchaftlicher Zärtlichkeit um die gemeinſame Mutter. Plantagenet, den ſie noch nicht begrüßt hatte, lehnte am Wagen und ſah mit Augen zu ihr hin, die unter den dunklen Brauen feucht ſchimmerten. Er hatte immer treu zu ihr geſtanden und hielt feſt an ſeiner Ueberzeugung.„Wir wiſſen Alle noch nicht, was aus Innocenzia werden wird,“ flüſterte er vor ſich hin. Mit ſtrahlendem Lächeln wandte ſie ſich jetzt auch zu ihm und legte ihre kleine Hand in die ſeine. Innocenzia hat ihre Heimath gefunden.
Ende des vierten und letzten Bandes.
Druck von Metzger& Wittig in Leipzig.


