Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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hineinnehmen, da lachten die hartherzigen Jungen ihm höhniſch in's Geſicht.

Lauf' du nur, mein alter Patron, ſagte Dick mit grauſamer Freude,das iſt gut für deine Geſundheit. Bald darauf aber mußte dem unglücklichen Winks etwas Entſetzliches zugeſtoßen ſein, wovon Niemand eine Ahnung hatte. Er ſtieß einen durchdringenden Schrei aus und erſchien gleich darauf in Haſt an dem Wagen, indem er mit kläglicher Geberde das eine ſeidene Pfötchen in die Höhe hob. Erſchrocken hielten ſie augenblicklich den Wagen an, und das hinkende, winſelnde Thierchen wurde hereingehoben. Aber kaum lag die kleine heuchleriſche Staubwolke wol geborgen auf dem weichen Wagenkiſſen, und man fing an, das kranke Pfötchen ängſtlich und ſorg⸗ fältig zu unterſuchen, da hättet ihr nur das ſardo⸗ niſche Lächeln ſehen ſollen, mit welchem Winks ſeine milchweißen Zähnchen alle enthüllte! Lieber Leſer, das Pfötchen war ganz heil und geſund, und der kleine Schlingel grinſte behaglich über ſeine leichtgläubige Herrſchaft.

Es gab wol kaum eine ſo anmuthige kleine Reiſe wie die, welche hier die Mutter mit ihren beiden Söhnen durch die ſonnige Herbſtlandſchaft machte. Bald fuhr der Eine, bald der Andere, bis endlich die Villa Vane, im Schmuck der Federbüſchel der abgeblühten Clematis und der Spätroſen, im Abendſchimmer vor ihnen lag.