Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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die Gicht, und ſein Gemüth wurde ihm noch außerdem von allerhand peinlichen Gedanken zerriſſen.

„Nun, nun, Alexis— es iſt wirklich nicht ſo ſchlimm wie Du glaubſt, es iſt Alles doch noch ganz gut abgelaufen,“ ſagte Mrs. Barelay tröſtend;„und in der nächſten Saiſon, da iſt Alles vergeſſen, und Lady Twyford hat mir ſchon geſagt, daß ſie Innocenzia dann bei Hofe vorſtellen will. Ach, und neben unſerer Hoff⸗ nung auf einen Stammhalter, liebſter Bruder, da muß doch alles Andere in den Schatten treten!

Sir Alexis war beſänftigt, aber dennoch ſeufzte er noch leiſe vor ſich hin. Er hatte in der letzten Zeit viel von ſeinen feinen, rückſichtsvollen Manieren eingebüßt; er war nicht mehr der heitere, gewandte Weltmann, der vielgeprieſene Kunſtkenner und Sammler, und ſeine Freunde erklärten dies als natürliche Folge ſeiner Hei⸗ rath. Wenn ein Mann einmal verheirathet iſt, hält er es nicht mehr für nöthig, ſich der großen Menge gegen⸗ über liebenswürdig zu zeigen, da er Jemand hat, die für ihn liebenswürdig ſein muß, und das iſt bei einem alten Junggeſellen noch viel mehr der Fall als bei einem

jungen Manne. Aber noch etwas anderes ſprach aus

dem gereizten, eigenſinnigen Zuge, der das ſonſt ſo milde, wohlwollende Geſicht des armen Sir Aleris entſtellte.

Es war der Zwang, den er ſich gewiſſenhaft auferlegte,