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hatten ein vereinſamtes Haus gefunden, wo keine rechte Freude mehr herrſchte. Wol war die ſchöne Beſitzung jetzt mehr als je von läſtigen Beſuchern belagert, aber bei den Meiſten bildete wol die Neugier den unlautern Beweggrund. Der ſtolze Klang des Namens Longue⸗ ville ſchien an Bedeutſamkeit ſchon viel verloren zu haben. Es kamen durchaus keine Gäſte mehr dorthin. Die Freunde des Sir Alexis ſchickten ihm zwar Karten, um ihre Theilnahme zu beweiſen, aber ſie waren faſt alle in der Stadt oder verreiſt oder wollten ſeine Ein⸗ ſamkeit nicht ſtören; kurz, das ſchöne Haus lag öde und verlaſſen da, wie eine Inſel mitten im Meere.
„Ich glaube nicht, daß wir uns ſchon dieſes Jahr in die Geſelligkeit ſtürzen werden,“ ſagte Sir Alexis mit gezwungenem Lächeln. Er war ein Edelmann im beſten Wortesſinn und ließ weder Innocenzia noch ihre Verwandten die ſchwere Laſt ahnen, die ſeine Seele be⸗ drückte. Bei ſeiner jungen Frau und Nelly mochte ihm dies wol auch glücken, nicht ſo bei Mrs. Eaſtwood. Die welterfahrene Frau las den Schmerz des ſtolzen Mannes über ſeine Niederlage in jedem Worte, in jedem Blicke. Und ihm fehlte der Halt einer großen und wahren Liebe, an der er ſich hätte wieder aufrichten können. Was er empfand, das war nichts als eine Art von ſchwankender Zärtlichkeit für das arme, kleine


