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Gruppen ſtanden vor dem Rathhauſe, in dem die Aſſiſen ihren Fortgang nahmen, gerade ſo wie damals, als die arme Innocenzia vor Gericht ſtand. Die beiden jungen Männer athmeten tief auf; es waren ihnen, als lägen die Schreckenstage ſchon Jahre lang hinter ihnen.
„Ich möchte wol wiſſen,“ ſagte Plantagenet, als ſie eine Weile zuſammen geplaudert hatten, indem er unwill⸗ kürlich das Thema anſchlug, welches ſeinem Herzen am nächſten lag,„ich möchte wol wiſſen, ob Molyneur Recht hat, wenn er ſagt, ſie werde es nie überwinden können, ſo lange ſie lebe.“*
„Wer? Was?— Wer wird es nie überwinden?“ frug Vane.
„Innocenzia. So ſagte er wenigſtens, und ich glaube, er kennt die Geſellſchaft und beurtheilt den Fall danach; — er verſicherte, und wenn ſie zwanzigmal freigeſprochen würde, es bliebe an ihr haften ihr Lebelang.“
„Sehr paſſend für Molyneup, ſich in ſolchen Reden zu ergehen,“ ſagte Vane entrüſtet,„für ihn, der nie das Geringſte dazu gethan hat, Innocenzia oder— oder Deine Familie, der er doch ſo eng— verbunden—“
„Na, was das betrifft,“ ſagte der junge Mann an⸗ ſcheinend gleichgültig,„ſo ſcheint kein gutes Wetter mehr zwiſchen den Beiden zu ſein. Ich glaube, dieſe letzte trübe Zeit hat Nelly die Augen geöffnet, daß dieſer Menſch, dieſer Molyneux—“


