Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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trauensmänner. Aber ein recht trauriges Häuflein hatte ſich zum Eſſen in der kleinen Wohnung dem Gefängniß gegenüber eingefunden. Sie waren Alle um ſo unglück⸗ licher, als keiner zu dem armen Kinde gelaſſen wurde, das ſo einſam ſein Schickſal erwartete. Man verſuchte wol etwas Speiſe zu ſich zu nehmen, aber Niemand hatte Luſt dazu, und Sir Alexis ſprang bald auf, um unter den Fenſtern ſeiner armen, gequälten Frau auf und ab zu gehen. Das unglückliche Geſchöpf lag ja ſo ganz allein dort oben, keine liebevolle Stimme konnte ſie er⸗ reichen! Auch Nelly zog ſich weinend zurück. War es wirklich Ernſt geweſen, deſſen Geſicht ſie geſehen? War er gekommen, um ihr das Herz von Neuem zu zerreißen oder um ſie zu tröſten? Wartete er nur, um die Ent⸗ ſcheidung zu hören? Sie war böſe auf ſich ſelbſt, daß ſie jetzt überhaupt an ihre perſönlichen Intereſſen denken konnte, und doch wie wäre es möglich geweſen, dieſe Gedanken zu bannen?

Der alte Mr. Molyneux hatte ſeine eigenen Sorgen

an dieſem ſchweren Tage. Ihm war es ſehr fatal, mit

einer Angelegenheit zu thun zu haben, in welche mehr oder weniger ſein Gefühl, ſeine Privatempfindungen mit hinein⸗ ſpielten. Er zürnte den Eaſtwoods, weil ſie möglicher⸗ weiſe mit ihm verwandt werden würden, und andrerſeits Innocenzia, weil ſie der Anlaß zu der ganzen Sache war.