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herzige“ Mrs. Eaſtwood. Die arme Mutter! Das war ihr Lohn für all ihre aufopfernde Sorge, für ihre mütterliche Liebe!
Noch in den letzten Tagen war etwas geſchehen, was ſie ernſtlich beunruhigte, und ſie hatte ſich darüber auch gegen ihre Tochter ausgeſprochen. Jane, das Haus⸗ mädchen, deſſen Schweigen und ruhiges Benehmen in der letzten Zeit jedes Mißtrauen beſeitigt hatte, war plötzlich zu ihrer Herrin gekommen und hatte ſich um die Stelle der Kammerjungfer bei der künftigen Lady Longueville beworben.
„Kammerjungfer, Du, Jane? Aber Du verſtehſt ja gar nicht das, was da verlangt wird,“ hatte Mrs. Eaſt⸗ wood verwundert geſagt.
„O Madame, ich weiß viel mehr, als man glaubt,“ hatte das Mädchen mit beſonderer Betonung und einem Blicke geſagt, der Mrs. Eaſtwood das Blut in den Adern erſtarren machte.
„Das kann ſein, vielleicht,“ entgegnete ſie lachend,
um ihre Verlegenheit zu verbergen;„aber Du kannſt weder Kleider machen, noch friſiren, noch irgend etwas was eine Kammerjungfer verſtehen muß. Hausarbeit iſt etwas durchaus anderes.“
„Meine Verwandten haben mir geſagt, ich ſolle mich nur um die Stelle bewerben,“ ſagte Jane,„und die
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