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math in ihr aufſtieg, aber im Uebrigen war ſie ruhig, ſanft und anmuthig und bewegte ſich in ihrer neuen Stellung mit derſelben Sicherheit wie in der früheren. Das was ihr Herz beängſtigt hatte, jenes dunkle Ge⸗ heimniß ihres Lebens, war ja von ihr genommen, wie ſie glaubte. Ihr Gatte hatte es ja über ſich genommen, Alles zu lerklären, zu ordnen, und ſie traute ſeinen Worten kwie ſeiner Macht unbedingt. Die zärtliche Ueberredungskunſt ihrer Tante, die ſie durchaus glauben machen wollte, das entſetzliche Erlebniß ſei nur eine Täuſchung geweſen, hatte nichts bei ihr bewirkt. Das einfache klare Verſprechen des Mannes, der ihre Er⸗ zählung als wahr hinnahm, ſagte ihrem praktiſchen Sinne weit mehr zu und beruhigte ſie, wie nichts anderes es vermocht hatte. Wenn ſie ihn danach gefragt hatte, war
ſeine Antibort ein liebkoſendes, beſchwichtigendes Wort geweſen, und ſo ſchwand ihre Furcht, und die Bürde
war von ihrer Seele gewälzt. Herzliche, innige Dank barkeit feſſelte ſie deshalb an ihren Gatten.
Die Hochzeitsgeſellſchaft war nicht ſehr zahlreich; man hatte aus verſchiedenen Gründen vermieden, eine ſehr glänzende Feier zu veranſtalten. Der eine Grund war Innocenzia's zarte Geſundheit und dazu kam die Trauer um die Schwiegertochter des Hauſes. John Vane war zu der Feier herbeigekommen, ſum die Braut


