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Ich will durchaus nicht von Mama irgend etwas an⸗ nehmen, wodurch ihre eigene Behaglichkeit geſchmälert werden könnte. Ich will nicht. Mir iſt es gleich, was Du auch ſagſt. Können wir mit dem, was wir haben und mit dem, was Dein Amt einbringt, nicht aus⸗ kommen, ſo iſt es beſſer, wir geben Alles auf. Ich wünſche und verlange durchaus nicht mehr, als was wir haben können,“ rief das liebe Mädchen in Thränen ausbrechend,„und ich will mich nicht von Mama er⸗ halten laſſen, wenn ich mich verheirathe!“
Molyneux ſtand wie vom Donner gerührt.
„Aber Nelly,“ ſagte er in jenem halb verwunderten, halb zärtlichen Tone, der ſie ſchon ſo oft entwaffnet hatte,„Du biſt ein kleines Gänschen!“ Darauf verſuchte er, ſie in ſeine Arme zu ziehen, aber ſie ſträubte ſich heftig dagegen, entzog ſich ihm und ſah ihn 6 ½ vollen Augen, aber ernſt und feſt an.
„Wir müſſen endlich einander klar verſtehen rief ſie.„Ich habe ſchon lange mit Dir darüber ſprechen wollen. Jetzt endlich habe ich den Muth dazu und ich nehme nichts von dem zurück, was ich geſagt habe. Ich will ſo ärmlich, ſo ſparſam leben, wie Du willſt— wenn Du das von mir verlangſt, aber ich werde nun und nimmermehr von meiner Mutter Geld erpreſſen. Doch das darf Dich nicht abhalten,“ fügte ſie mit leiſe


