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Nelly, die unermüdlich war, bald dies bald jenes Kleid, bald dieſe bald jene Farbe, dem ſchönen Mädchen zur Wahl vorzuſchlagen. In dieſer echt weiblichen Geſchäftig⸗ keit, dieſem reizenden Selbſtvergeſſen zeigte ſich Nelly wieder in all ihrer lieblichen Urſprünglichkeit, und wie könnten wir ſie deshalb tadeln! Ihr ſchweres Herz wurde leichter in der Sorge um eine Andere, die ja wol noch mehr niedergebeugt worden war von der Hand des Geſchickes. Die Heirath ſelbſt war nicht von der Mutter noch von ihr begünſtigt worden, ſie war Innocenzia's eigener, freier Entſchluß, und Mrs. Eaſt⸗ wood fand ſogar viel Urſache in dieſem Ereigniß, recht froh und dankbar zu ſein. Sie äußerte ſich auch ſo ihren jüngern Söhnen gegenüber, die ſich höchſt unzu⸗ frieden mit Innocenzia's Wahl zeigten.
„Er hat ſie zärtlich lieb, und ihr Glück wird ihm über Alles gehen,“ ſagte ſie.„Er iſt ein bewährter Freund unſeres Hauſes, und es iſt ein Troſt, daß er alle Verhältniſſe unſerer Familie kennt.“
Dieſer letzte Zuſatz galt beſonders Frederick, der ver⸗ droſſen am Fenſter ſaß und hinaus ſtarrte.
„Was denn für Verhältniſſe?“ rief Plantagenet. „Giebt's denn etwas in unſerer Familie, was nicht die ganze Welt erfahren könnte?“
„Das mag ſein, wie es will, Mutter,“ rief Dick,


