Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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Was ſoll das heißen, Mutter? ſagte er, mit trockenen, fieberheißen Augen ſich zu ihr wendend.Was ſoll das heißen? Innocenzia phantaſirt da Dinge, die ich nicht verſtehe. Sicherlich wäre es recht geweſen, wenn Ihr mich auf ihren Wahnſinn vorbereitet hättet. Aber ſage mir nur um Gotteswillen, was das be⸗ deuten ſoll!

Nichts als eine Täuſchung, ein leerer Wahn, ſagte die Mutter ruhig und legte ihre Hand beſchwichti⸗ gend auf ſeine Schulter.

Eine Täuſchung? Dazu klingt es zu entſetzlich, zu ernſt, zu klar. Sie iſt wahnſinnig. Der Schreck hat ihr den Verſtand geraubt.

Nein, glaube mir, es iſt eine Täuſchung, wieder⸗ holte ſie weinend.Ich bin ja deshalb gleich nach Sterborne gekommen. Du glaubteſt, es geſchehe blos um Amanda's und ihres Vaters Willen; ach, ich hatte ganz andere Abſichten dabei. Ich überzeugte mich voll⸗

kommen von der Unhaltbarkeit der Reden unſerer armen

Kleinen, aber wir können es ihr nicht mehr aus dem Kopfe bringen. Sie hatte mir verſprochen, Dir nichts davon zu ſagen, aber da es nun geſchehen iſt, ſo mußt Du mir bei ihr helfen. Sie muß überzeugt werden, daß ſie geträumt, daß ſie ſich getäuſcht hat.

Erzähle mir Alles, ſagte Frederick, und die Mutter